5,6,7,8! Linedance! Kapitel 11 : Veranstaltungen - Reservierung


Anmerkung:

Reservierungen erfordern etwas mehr Aufwand, sind aber für eine sichere Planung von Einkäufen und einen reibungslosen Ablauf sowohl im Sitzbereich als auch auf der Tanzfläche günstig, wenn Platz nicht beliebig erweiterbar ist.

Bei einer als Konzert beworbenen Veranstaltung ist Linedance nicht vorgesehen, ausser es wird speziell dazu eingeladen. Eine Nachfrage beim Veranstalter kann immer Sinn machen, da in Einzelfällen die Bestuhlung geändert und etwas Tanzfläche vorgesehen wird. 
 

Grundlage einer Vergabe von einzelnen Plätzen oder ganzen Tischen ist eine bestehende Möblierung/ein gezeichneter Plan.

Für gemietete oder überlassene Locations existieren oft bereits Pläne für erprobte Aufstellungen zur Erreichung einer gewünschten Anzahl von Sitzplätzen. 

Entsprechend Lokalität können zusätzlich Sitz- und Stehplätze an Theken und Bistro-Tischen angebo
ten werden.

Die Tanzfläche bleibt dabei ausreichend groß und bietet mindestens 1 qm pro Tänzer bei den traditionellen Tänzen und der Fähigkeit, auf engstem Raum zu tanzen.

Für die in den letzten Jahren bei tanzsportnahen Tänzern beliebt gewordenen großen Schritte und z.T. weiten Armbewegungen wird entsprechend mehr Fläche benötigt.
 

Die Sicht von den Sitzplätzen aus zu den Musikern und zur Tanzfläche wird freigehalten.

Je nach Mitwirkungsgrad/Persönlichkeit einer/eines DJs, aber vor allem bei begleitender Moderation und eventuellen Tanzhilfen besteht Sichtkontakt zwischen DJ und Tänzern.

Bei mündlichem Vortrag von Musikwünschen/Eintragung in Wunschlisten soll der Weg zur/zum DJ freigehalten sein. 

Zwischen Tischen/Tischreihen bleibt ausreichender Raum zum raschen Passieren von Tänzern und eventellen Bedienungen.

Beliebt wegen kurzer Wege zum Tanzen und zurück zu den Sitzen ist Aufstellung in U-oder L-Form, wenn die Location es ermöglicht. Sind die Wege zur Tanzfläche und zurück länger, sind für kurzes Aussetzen Wartezonen (z.B. an einer Wand seitlich der Bühne) praktisch.



Die vom Veranstalter bevorzugte Art der Reservierung - mündlich, telefonisch, schriftlich/email - wird mit der Werbung bekanntgegeben.

Die Gäste reservieren mit eigenem Namen, wenn clubweise auch mit Clubnamen, und Anzahl der Personen insgesamt.

Bei regelmäßigen Veranstaltungen in eigenen Locations können Listen mit Veranstaltungsdatum zum Selbsteintrag ausgelegt sein.

Besondere Sitz-Wünsche (z.B. Bühnennähe oder in einem ruhigeren Bereich) 
werden nach Möglichkeit vom Veranstalter erfüllt.

Das Ergebnis wird in die Möblierungsskizze eingetragen, um Doppelbelegungen zu vermeiden.

Ist Vorauskasse erwünscht, kann Bezahlung und Kartenübergabe direkt oder per Banküberweisung und Zusendung oder Bereithalten der Karten an der Veranstaltungskasse erfolgen.

Bei besonders beliebten und entsprechend schnell ausgebuchten Veranstaltungen sind Wartelisten für eventuell durch Stornierungen freiwerdende Plätze üblich.

Muß von einer Platzreservierung zurückgetreten werden, wird sie umgehend persönlich, telefonisch oder per Mail storniert.

Bezahlte Karten gelten in der Regel als fest verkauft und werden entweder selbst im Bekanntenkreis weitergegeben oder dem Veranstalter als verfügbar angeboten.



 

 

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